Abenteuer Wildnis 2026/2027

Frau Steffens

Du bist gerne Draußen unterwegs? Du hast Spaß die Natur mit ihren Pflanzen als Speisekammer und Materiallager kennen zu lernen? Du möchtest Tiere vor unserer Haustür begrüßen? Du bist an Indianerwissen interessiert? Dann bist du hier richtig!

Mögliche Inhalte:

  • spannende Experimente
  • Wildbienen
  • Baumgeschichten
  • Spiele, die ihr gerne spielt
  • Chillen in der Hängematte
  • Brennnessel-Chips zubereiten
  • Kräuterlimonade
  • Hollunder-Blüten-Sirup
  • Sauerkraut
  • Apfelmus
  • Hollunder Stifte
  • Schnitzen
  • Feuerschlagen mit Feuerstein und Pyrit
  • Holzschalen mittels Glutbrennen herstellen
  • Fackeln herstellen
  • Lagerfeuerküche

Achte auf Kleidung, die der Witterung angepasst ist.

Für wen: 5. bis 7. Klasse

Wo: Vor der Mensa, das erste Treffen vor der Turnhalle

Wann: Die AG findet 14-tägig von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Das erste Treffen findet am 17.08.2026 von 13:15 bis ca. 13:40 Uhr statt. Dabei wird ein geeigneter AG-Tag festgelegt und organisatorische Absprachen getroffen.

Im Zeichen der Erinnerung – Zehntklässler besuchen KZ-Gedenkstätte

Im Zeichen der Erinnerung – Zehntklässler besuchen KZ-Gedenkstätte

Gruppenbild der 10. Klassen

Am 14.03.2025 besuchten alle zehnten Klassen der AMS in Begleitung ihrer Geschichtslehrer die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsass. 1940 fanden Geologen der SS in der Umgebung des damaligen Lagers große Vorkommen rosanen Granits. Ein Jahr später erfolgte die Anweisung Heinrich Himmlers zum Bau eines Arbeitslagers. Zwischen 1941 bis 1944 wurden im Lager zusätzlich pseudo-medizinische Versuche durchgeführt. Im April 1943 wurde zu Versuchszwecken eine Gaskammer in einem Nebengebäude des Gasthauses „Le Struthof“ eingerichtet.

Zwischen 1941 bis 1945 wurden 52 000 Deportierte aus über 30 Nationen nach Natzweiler und in seine Außenlager verschleppt. Etwa 17.000 von ihnen kamen in Natzweiler um, davon 3.000 im Stammlager.

Den Schülern der AMS bot sich in der hervorragend konservierten Gedenkstätte somit eine große Bandbreite der nationalsozialistischen Verbrechen. Die vielen Fragen, die von den Schülern gestellt wurden, untermauerten das hohe Interesse an den historischen Prozessen, zeigten aber auch die hohe Empathie, mit der hier die Erinnerungskultur lebendig gehalten wird. Die von den Lehrkräften der AMS selbst gestaltete Führung durch den Lagerkomplex ließ immer wieder den Raum für das gemeinsame Verarbeiten und Vertiefen an den einzelnen Barracken.

Der Blick ins Lager

Als wir die Heimreise antraten, teilten wir alle die Einschätzung, dass die Exkursion über alle Maße gewinnbringend war und ein unmittelbarer Eindruck von den Geschehnissen rund um den Holocaust für den historischen Lernprozess unabdinglich ist.

gez. Yannick Wieder

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