Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

PIT – Prävention im Team

Prävention im Team – Was ist das genau?

Seit August 2010 nimmt die Albertus-Magnus-Schule am Projekt “Prävention im Team” (PiT) (www.pit-hessen.de) des Landes Hessen teil. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 ein eingehendes Verständnis für das Thema Gewalt entwickeln,damit sie in der Öffentlichkeit adäquat auf konfliktträchtige Situationen reagieren können, wobei Erfahrungen und Eindrücke regelmäßig ausgewertet werden, um das Projekt stetig zu verbessern.

Das Logo von PiT Hessen - das Gewaltpräventionsprogramm mit Teambildung von Schule, Poliei und Jugendhilfe

Schüler der AMS

  • entwickeln einen kritischen Blick für Gefahrenpotentiale
  • erfahren, dass ihr Verhalten und ihre Aktionen dazu beitragen, dass ihnen keine Gewalt angetan wird
  • erlernen Handlungs- und Verhaltensweisen, wenn sie Gefahr laufen, doch einmal Opfer von Gewalt zu werden
  • können unterscheiden, wann es sinnvoll ist selbst einzugreifen oder wann Hilfe zu holen ist, um sich nicht selbst in Gefahr zu begeben
  • wissen, dass Gewalt nie ein probates Mittel ist, um Konflikte zu lösen.

Warum nimmt die AMS an diesem Projekt teil?

  • Wir vermitteln PiT, obwohl Gewalt an unserer Schule kein besonders drängendes Problem ist.
  • Denn: Jeder Mensch kann überall Opfer von Gewalt werden.
  • Die AMS trainiert Schülerinnen und Schüler nicht Opfer zu werden.

Wie viele Projekttage gibt es, wo finden sie statt und was wird gemacht?

Es gibt für jede Gruppe fünf Projekttage, die über das Schuljahr verteilt sind, um so einen möglichst langfristigen Lernerfolg zu erzielen.
Das PiT Team wird versuchen, die Projekttage immer außerhalb der Schule stattfinden zu lassen. So bleibt der Fokus des Tages ganz beim Thema Gewalt.
Durch unterschiedliche Arbeitsformen wie z.B. Gruppenarbeiten oder Rollenspiele gelingt es den Schulerinnen und Schülern zu einem reflektierteren Verständnis zum Thema Gewalt zu gelangen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit wird sein, gute und ungünstigere Verhaltensweisen in einer potentiell gewaltträchtigen Situation auszuprobieren, diskutieren zu lassen und schließlich zur Einsicht zu gelangen, dass es immer eine Chance gibt, Einfluss zu nehmen.
Als oberstes Prinzip gilt, dass Konflikte nur gewaltfrei lösbar sind.

Warum setzt sich das Team aus den Bereichen Schule, Polizei und Jugendhilfe zusammen?

Zum breit gefächerten Thema Gewalt bringt jede Berufsgruppe ganz eigene Erfahrungen mit. Auf diese Weise lernen unsere Schüler sehr unterschiedliche Perspektiven von Gewalt kennen. So kann ein Polizist mit Sicherheit anders über Gewaltdelikte berichten als ein Sozial-pädagoge und ein Lehrer, die aber wiederum andere Kenntnisse aus ihrem Alltag  einbringen.

Und hier die Mitglieder im Team:

  • Lars Prechtl, Jugendförderung Viernheim
  • Trixi Körner, Polizei Vienheim
  • Karl-Heinz Utikal, Polizei Viernheim
  • Astrid Wörner, AMS
  • Silvia Klink, AMS
  • Johann Harmgarth, AMS
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