Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

Projekt: Meet a Jew

Projekt: Meet a Jew

Tisch mit typischen Utensilien jüdischer Traditionen

Folgende Vorbereitungen fanden am 02.05.2025 für das Projekt „Meet a Jew“ statt. Nachdem die Schüler und Schülerinnen der evangelischen Religionsklasse von Frau Müller die Themen Mose und Judentum erfolgreich abgeschlossen hatten, wollten sie sich gerne weiter in das Thema Judentum vertiefen und mehr herausfinden. Dazu sammelten sie viele Fragen, die an jeweils zwei Kinder verteilt wurden.

Doch wozu die vielen Fragen und wen wollten sie befragen? Alle, die Englisch können, haben bestimmt herausgefunden, dass wir, die Klasse 6ab, durch das Projekt „Meet a Jew“ (Lerne einen Juden kennen) die Chance hatten, zwei Juden zu treffen und ihnen unsere Fragen zu stellen.

Dazu trafen wir uns am 09.05. in der Aula, wo ein Stuhlkreis gestellt war und ein Mann und eine Frau viele interessante Dinge auf einen Tisch stellten. Einen Moment lang herrschte Stille. Manche waren aufgeregt oder nervös. Frau Müller brach die Stille und fragte: „Wie wäre es mit einer kleinen Vorstellung?“ Die zwei Juden nannten ihre Namen, Hobbys und ihr Alter. Miriam und Micha waren zu uns gekommen. Dann ging es richtig los. Wir durften alle unsere Fragen stellen. Einer nach dem anderen meldete sich und wir bekamen meistens zwei unterschiedliche Antworten, da die beiden unterschiedlich religiös sind. Wir erfuhren, was die wichtigsten Regeln im Judentum sind und auch, dass es auf manche Fragen keine eindeutigen Antworten gibt.

Wir duften auch die Gegenstände auf dem Tisch anschauen und weitergeben. Manches durften wir auch probieren: Mazze und Bamba, eine Art Erdnussflips, und koschere Gummibärchen. Mazzen werden zum Pessachfest eine Woche lang als Brot gegessen. Liam hatte sogar das Glück, sich für einen jüdischen Gottesdienst anziehen zu dürfen. Er trug eine Kippa mit dem Logo des FC Bayern auf dem Kopf, die Micha gehörte, der Fußballfan ist, dazu einen Gebetsschal und Gebetsriemen. Dazu hörten wir den Klang des Schofar, eines Horns. Simo wollte gerne ein hebräisches Gebet hören und wurde dazu aufgefordert, es selbst vorzulesen. Dadurch, dass die Aussprache des Texts auch abgedruckt war, klang er wie ein echter Profi.

Zum Schluss durften wir noch eine Tora-Rolle ganz ausrollen, um zu sehen, wie lang sie ist. Sie hat von der Bühne durch die ganze Aula und noch weiter gereicht – insgesamt 10-mal so lang wie ein Sechstklässler. Nachdem wir sie wieder aufgerollt hatten, nahmen wir Abschied. Uns hat das Projekt gut gefallen und vor allem gut geschmeckt.

Ratheesa, 6b

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