Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

Im Zeichen der Erinnerung – Zehntklässler besuchen KZ-Gedenkstätte

Im Zeichen der Erinnerung – Zehntklässler besuchen KZ-Gedenkstätte

Gruppenbild der 10. Klassen

Am 14.03.2025 besuchten alle zehnten Klassen der AMS in Begleitung ihrer Geschichtslehrer die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsass. 1940 fanden Geologen der SS in der Umgebung des damaligen Lagers große Vorkommen rosanen Granits. Ein Jahr später erfolgte die Anweisung Heinrich Himmlers zum Bau eines Arbeitslagers. Zwischen 1941 bis 1944 wurden im Lager zusätzlich pseudo-medizinische Versuche durchgeführt. Im April 1943 wurde zu Versuchszwecken eine Gaskammer in einem Nebengebäude des Gasthauses „Le Struthof“ eingerichtet.

Zwischen 1941 bis 1945 wurden 52 000 Deportierte aus über 30 Nationen nach Natzweiler und in seine Außenlager verschleppt. Etwa 17.000 von ihnen kamen in Natzweiler um, davon 3.000 im Stammlager.

Den Schülern der AMS bot sich in der hervorragend konservierten Gedenkstätte somit eine große Bandbreite der nationalsozialistischen Verbrechen. Die vielen Fragen, die von den Schülern gestellt wurden, untermauerten das hohe Interesse an den historischen Prozessen, zeigten aber auch die hohe Empathie, mit der hier die Erinnerungskultur lebendig gehalten wird. Die von den Lehrkräften der AMS selbst gestaltete Führung durch den Lagerkomplex ließ immer wieder den Raum für das gemeinsame Verarbeiten und Vertiefen an den einzelnen Barracken.

Der Blick ins Lager

Als wir die Heimreise antraten, teilten wir alle die Einschätzung, dass die Exkursion über alle Maße gewinnbringend war und ein unmittelbarer Eindruck von den Geschehnissen rund um den Holocaust für den historischen Lernprozess unabdinglich ist.

gez. Yannick Wieder

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