Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

Besuch aus Myanmar – Eine beeindruckende Begegnung an der Albertus-Magnus-Schule

Besuch aus Myanmar – Eine beeindruckende Begegnung an der Albertus-Magnus-Schule

Anlässlich des Weltmissionsmonats hatte die Albertus-Magnus-Schule am 23.10.2025 die besondere Gelegenheit, Fr. Dominico, einen Priester aus Myanmar, zu begrüßen. Der Besuch wurde von der katholischen Hilfsorganisation missio organisiert, die sich weltweit für Mission, Solidarität und Menschenrechte einsetzt.

Fr. Dominico, der im Rahmen einer Reise durch verschiedene Bistümer unterwegs war, berichtete den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 11 im Religionsunterricht eindrucksvoll von seiner wertvollen Arbeit an der thailändischen Grenze zu Myanmar. Dort begleitet er Geflüchtete einer ethnischen und religiösen Minderheit, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Mit großem Engagement betreut er mit der Unterstützung von missio die Menschen psychosozial, spendet Trost und Hoffnung und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie mit dem Nötigsten zum Leben versorgt werden.

In seinem Vortrag gab Fr. Dominico auch einen tiefen Einblick in die schwierige Situation in Myanmar. Er sprach von Angst, Flucht und Leid, aber auch von Mut, Gemeinschaft und Glaube. Besonders beeindruckend war sein Zeugnis darüber, wie sein Glaube ihn motiviert, sich trotz widriger Umstände für andere einzusetzen und Hoffnung zu schenken.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen zu den Lebensbedingungen der Flüchtlinge, zur Arbeit von missio und zur Lage im Land. Es entwickelte sich ein intensives und bewegendes Gespräch, das den Jugendlichen deutlich machte, wie wichtig Solidarität und Mitgefühl über Ländergrenzen hinweg sind.

Für die Schulgemeinschaft war der Besuch eine wertvolle Begegnung mit einem Menschen, der aus seinem Glauben heraus lebt und handelt. Fr. Dominico machte Mut, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen – im eigenen Umfeld ebenso wie weltweit.

https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/nachrichten/nachricht/Bitte-vergessen-Sie-uns-nicht

https://www.missio-hilft.de/mitmachen/wms-2025/land-leute/gaeste/pfarrer-dominico/ (23.10.25)

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