Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

Zeit für das Wesentliche: Die Reflexionstage der Jahrgangsstufe 10 in Gernsheim

Zeit für das Wesentliche: Die Reflexionstage der Jahrgangsstufe 10 in Gernsheim

Reflexionstage der Jahrgangsstufe 10

Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Begegnung: Auch in diesem Jahr machten sich die Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen auf den Weg nach Gernsheim. Fernab von Notendruck und Stundenplan standen drei Tage lang nicht Formeln oder Vokabeln im Mittelpunkt, sondern der Mensch selbst und das Miteinander.

Die Reflexionstage haben an der Albertus-Magnus-Schule eine lange Tradition. Sie bieten den Jugendlichen die wertvolle Gelegenheit, in einer Phase des Umbruchs – kurz vor dem Übergang in die Oberstufe – innezuhalten.

Im Fokus der ersten Einheiten stand die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. In verschiedenen Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung lernten die Zehntklässler, sich selbst zu reflektieren und erhielten gleichzeitig wertvolles, wertschätzendes Feedback von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

Ein weiterer zentraler Baustein waren die persönlichen Beziehungen. In geschütztem Rahmen war Zeit zu reden: über das eigene Rollenverhalten in den verschiedenen Lebenskontexten, über die Bedeutung von Freundschaften und über die eigene Rolle in der Welt.

Highlights der Tage waren sicher die vielen unterschiedlichen Spiele, die zwischendurch vor allem im Freien stattfanden.  Durch Kooperationsspiele wie „NASA“ oder der „Fröbelturm“ wurde der Teamgeist gestärkt. Nur wer kommuniziert und zusammenarbeitet, knackt die gestellten Rätsel – eine Erfahrung, die direkt in den Schulalltag ausstrahlt.

Auch die spirituelle Dimension kam nicht zu kurz. Unter dem Motto „Ich und mein Glaube“ setzten sich die Gruppen mit ihren Hoffnungen und Zweifeln auseinander. Den feierlichen Abschluss bildete ein selbst gestalteter Gottesdienst. Von der Auswahl der Texte bis hin zur musikalischen Begleitung lag alles in den Händen der Schülerinnen und Schüler, was der Feier eine besonders persönliche und authentische Note verlieh.

Die Reflexionstage zeigten wieder, dass Bildung an der AMS mehr ist als reine Wissensvermittlung – es geht um Herzensbildung und das Wachsen als Persönlichkeit. Organisiert werden die Reflexionstage jedes Jahr von dem Schulseelsorgeteam. Vielen Dank allen, die diese Fahrt begleitet haben.

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