Wildes Wissen – Natur entdecken, verstehen und bewahren

Frau Steffens

Du möchtest in das alte Wissen der Naturvölker eintauchen, die sich seit Tausenden von Jahren mit ihrer Umwelt, den Pflanzen und Tieren verbunden fühlten?

Dann ist „Wildes Wissen“ genau das Richtige für dich!

Mit Lerntechniken wie das Nature Journaling und Spielen, die deine Sinne schärfen, tauchst du in spannende Themen ein:

  • BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung): Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen gut leben können?
  • Ökologie: Wie funktionieren natürliche Lebensräume und warum ist das Zusammen aller Lebewesen so wichtig?
  • Indigene Kulturen: Wie leben indigene Völker im Einklang mit der Natur und was können wir von ihrem Wissen lernen?
  • Das Buch der Natur: Welche Pflanzen sind giftig, welche essbar? Welche Tiere stehen in enger Verbindung zu uns Menschen?
  • Rituale verschiedener Kulturen: Danksagen, Gesänge, Tänze und das Erzählen von Geschichten

Entdecke die Wildnis in Dir, indem du:

  • dich nach dem Warnruf des Eichelhähers reglos wie ein Waldtier versteckst, um nicht vom Jäger entdeckt zu werden
  • dich als Waldkauz lautlos und nur auf dein Gehör verlassend auf Mäusejagt begibst
  • Wildbienen in ihrem Leben vom Ei über die Larve und den Kokon bis hin zur ausgewachsenen Biene begleitest
  • wenige Minuten an deinem ausgesuchten Sitzplatz allein zur Ruhe kommst und deine Wahrnehmung schulst
  • dich auf weitere Erlebnisse einlässt

Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse

Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse

66 Schülerinnen und Schüler bestehen ihr Abitur

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Donnerstag, 18. Juni 2026, die Akademische Feier des Abiturjahrgangs 2026 in der vollbesetzten Aula der Albertus-Magnus-Schule statt.

Der Abend begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst. Unter dem Motto „Was bleibt von der gemeinsamen Zeit?“ wurde zunächst zurückgeblickt auf viele gemeinsame Momente, die von Gemeinschaft und Miteinander geprägt waren. In Anlehnung an den Aufruf des Schulpatrons Albertus Magnus „Bemüht euch nicht, reine Verstandesmenschen zu sein, sondern trachtet danach, gute Menschen zu werden.“ stand anschließend die Frage im Raum: „Was für Menschen wollen wir sein?“ Stellvertretend für den Jahrgang sprach Mark Schmitt den Wunsch aus, Menschen mit Herz und Verstand zu sein und unsere Freiheit zu nutzen, um die Welt ein wenig besser zu machen.

Nach dem Gottesdienst versorgte die Schülervertretung die Anwesenden auf dem Schulhof mit Brezeln, kühlen Getränken und Sekt zum Anstoßen auf die bestandenen Prüfungen.

Anschließend ging es in die Aula, wo Schulleiter Tobias Gloor die Akademische Feier eröffnete und als erster Redner dem Jahrgang gratulierte. Er berichtete, dass siebenmal die Traumnote 1,0 vergeben werden konnte und dass die durchschnittliche Abiturnote des Jahrgangs bei 2,07 lag. Er betonte, dass die Türen der AMS den Abiturientinnen und Abiturienten immer offen stehen würden, und erinnerte sie daran, dass ihnen die wichtigste Aufgabe noch bevorstehe, nämlich ihr Leben so zu leben, dass es ein gutes Leben werde. Zudem rief er sie dazu auf, sich stets die Fähigkeit zu bewahren, sich ein eigenes Urteil zu bilden, um Verantwortung tragen und die Demokratie aktiv mitgestalten zu können. Auch Uwe Brobeil als Vertreter der Schulgesellschaft St. Martinus knüpfte daran an und sprach davon, dass jetzt noch viele Entscheidungen anstünden, an denen es weiter zu wachsen gelte. Dabei sollten die Abiturientinnen und Abiturienten sich nicht von der Fülle an Möglichkeiten verunsichern lassen, sondern vor allem ihrem Bauchgefühl und ihrem Herzen folgen. Herr Brobeil richtete auch Grüße von Bischof Peter Kohlgraf aus und ehrte Sara Knauff mit dem Buchpreis des Bischofs für ihr besonderes soziales Engagement.

In den Reigen der Gratulanten reihte sich auch Bürgermeister Matthias Baaß ein – mit dem Verweis auf Immanuel Kants berühmte Maxime, man solle den Mut haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Darauf folgten die Elternvertreterinnen Kerstin Risser und Simone Scherrer-Frank. Frau Risser griff in ihrer Rede das Abi-Motto des Jahrgangs „How I met my Abi“ auf und erinnerte an zahlreiche Meetings und Begegnungen der letzten Jahre. Auch der Förderverein der AMS war zugegen, vertreten durch Cornelia Schaudt und Harald Hofmann. Sie forderten die Abiturientinnen und Abiturienten auf, etwas aus ihrem Leben zu machen und dieses zu genießen. Frau Scherrer-Frank und Frau Schaudt nahmen auch zwei weitere Ehrungen für soziales Engagement vor: Rem Katharina Werner und Jannis Koch waren viele Jahre im Schulsanitätsdienst aktiv.

Im Anschluss gratulierte Schülersprecherin Luisa Usler den Abiturientinnen und Abiturienten im Namen der Schülervertretung. Die SV verliert mit dem diesjährigen Abijahrgang fünf wertvolle Mitglieder, die jetzt die Schule verlassen und gebührend verabschiedet wurden: Wilma Glos, Isaac Grimley, Merve Sallar, Felix Schmitt und Maike Speckmann.

Nun folgte einer der Höhepunkte des Abends: die Ansprache von Luisa Heininger und Theresa Stößer für die Abiturientinnen und Abiturienten. Die beiden sprachen über viele schöne Erinnerungen, die sie mit der Schulzeit verbinden, aber auch über schlechte Noten und andere Rückschläge. Langfristig seien es jedoch die vielen kleinen gemeinsamen Momente gewesen, auf die es ankomme, wenn man sich gegenseitig unterstützt und geholfen und zusammen Spaß gehabt habe. Die Schule habe zwar Wissen vermittelt, aber noch wichtiger seien die Gemeinschaft und der Zusammenhalt gewesen. Luisa und Theresa betonten, dass der heutige Tag für sie alle einen wichtigen Übergang markiere. Die Abiturientinnen und Abiturienten müssten jetzt nicht alles wissen, aber sie sollten den Mut haben, es herauszufinden.

An die Rede der beiden schloss sich die Rede von Antonia Himmelmann an, stellvertretend für die vier Tutorinnen und Tutoren. Auch sie erinnerte an schöne und lustige gemeinsame Erlebnisse, beispielsweise auf Studien- und Berlinfahrt, lobte aber auch das hohe Maß an sozialem Engagement, durch das sich der Jahrgang ausgezeichnet hatte, beispielweise, als dieser ein Jahr zuvor ein Sportfest für die gesamte Schule organisiert hatte. Sie endete mit dem Appell an die Absolventinnen und Absolventen, sie sollten neugierig und mutig sein und Fehler machen, aber jeden nur einmal.

Musikalisch feierlich untermalt wurde der gesamte Abend vom Schulorchester unter der Leitung von Martina Weis. Einen besonderen Auftritt hatte die Schülerin Lena Polanowski, die ebenfalls ein Stück dirigierte.

Im Anschluss an die Gratulationen folgten die Ehrungen für besondere Leistungen in den einzelnen Fächern und Fachbereichen und dann war es endlich soweit: Die Abiturzeugnisse wurden überreicht. Nacheinander kamen die Tutorien 13a bis 13d auf die Bühne. Die Tutorinnen und Tutoren verlasen die Namen und unter dem Applaus des Publikums nahmen die Abiturienten und Abiturientinnen ihre Abiturzeugnisse aus der Hand von Studienleiter Daniel Fritz entgegen. Am nächsten Abend folgte noch der Abiball und damit schloss sich das Kapitel „Albertus-Magnus-Schule“ für die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026.

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