Ein Zeichen für das Miteinander: Friedensgebet und Abschied vor den Osterferien

Am letzten Schultag vor den Osterferien versammelte sich die Schulgemeinde der Albertus-Magnus-Schule wieder zu einem Friedensgebet. In einer Zeit globaler Unsicherheiten stand diesmal nicht nur der Weltfrieden im Fokus, sondern vor allem das friedliche Miteinander direkt vor unserer Schultür.
Frieden beginnt im Kleinen
Besonders gefreut hat uns der Besuch von Frau Brechtel-Al-Ayyash. Als eine der Paten unserer Teilnahme am Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bereicherte sie die Andacht mit einem sehr persönlichen Text. Ihre zentrale Botschaft war, „Frieden“ sei ein großes Wort, das im Kern ein Gefühl sei, welches im Alltag beginnt.
Frau Brechtel-Al-Ayyash betonte, dass Frieden dort entstehe, wo Kinder und Jugendliche ohne Bauchschmerzen zur Schule gehen könnten. Er zeige sich darin, dass sich jeder an der AMS wohlfühle und niemand ausgegrenzt oder ausgelacht werde. Damit erinnerte sie uns eindringlich daran, dass wir alle täglich aktiv zum Schulklima beitragen könnten.
Das Thema des Umgangs miteinander zog sich wie ein roter Faden durch die Gebete und Texte. In der Aula wurde deutlich: Frieden ist kein fertiger Zustand, sondern eine Aufgabe. Wir haben gemeinsam dafür gebetet, dass unsere Schule ein Ort der Geborgenheit bleibt – und gleichzeitig unsere Stimmen für den Frieden in der Welt erhoben, der aktuell an so vielen Orten so schmerzlich vermisst wird.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 war dies der letzte reguläre Schultag vor den direkt im Anschluss an die Osterferien folgenden Abiturprüfungen.
Mit den besten Wünschen für die kommende Prüfungsphase und dem Segen im Rücken wurden die „13er“ in die Lernphase entlassen. Die Schulgemeinde gab ihnen die Zuversicht mit auf den Weg, dass sie nicht nur Fachwissen, sondern auch die Werte des Miteinanders und der Zivilcourage in ihren neuen Lebensabschnitt mitnehmen.
Mit diesen Impulsen im Gepäck verabschiedete sich die Albertus-Magnus-Schule in die Osterferien. Wir danken allen Beteiligten, insbesondere Frau Brechtel-Al-Ayyash, für dieses starke Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe.



